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Volksschule

Schulpflicht
Kinder und Jugendliche sind schulpflichtig vom 1. August nach Vollendung des vierten Altersjahres (Art. 45 VSG) bis zur Erfüllung der Schulpflicht nach Abschluss der dritten Oberstufe.

Zielsetzung und Inhalte des Unterrichts

Zielsetzung

Die Schülerinnen und Schüler sollen auf den Übertritt in eine Volksschule der Gemeinden oder Berufsbildungsstrukturen vorbereitet werden.

 

Unterrichtsinhalte

Der Unterricht richtet sich im Grundsatz nach dem Lehrplan Volksschule des Kantons St. Gallen. Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzung der Schülerinnen und Schüler sollen Schwerpunkte gesetzt werden, insbesondere das Erlernen der deutschen Sprache, das Vermitteln der westeuropäischen Kultur sowie der geltenden Regeln in der Volksschule und der sozialen Umgangsformen. Eine geregelte Tagesstruktur in der Unterkunft soll die Kinder in ihrem Lernen unterstützen.

Nebst Deutsch und Mathematik werden auch musisch-kreative Fachbereiche wie Gestalten, Musik, Bewegung und Sport unterrichtet.

Schulsystem

Klassenbildung

Die Volksschule des Integrationszentrums Seeben wird als Mehrklassenschule mit altersdurchmischtem Lernen 1. bis 9. Klasse (Alter 6 bis 16 Jahre) mit individueller Förderung geführt. Die Kindergartenstufe (Alter 4 bis 6) wird integriert. Ab einer Klassengrösse von 8 Kindern wird die Klasse doppelt geführt. Dabei werden zwei Niveaugruppen gebildet.

Neueintritte erfolgen jeweils in Absprache mit den Lehrpersonen, aber spätestens am Montag der Folgewoche.

 

Eintritt

Die Schülerinnen und Schüler treten in im Normalfall in die Regelklasse ein.
Falls die Aufenthaltszeit im BAZ zur kurz war und deshalb die Vorkenntnisse ungenügend sind, können sie in eine Einführungsklasse (Konzept Liela) eintreten mit dem Ziel: Erster Kontakt mit der Deutschen Sprache, erste Schulsozialisierung.

 

Frühe Forderung

Es wird ein Vorkindergarten geführt gemäss dem Liela Konzept „Wir spielen Deutsch“.

 

Lektionenzahl

Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt. Es werden 25 Lektionen unterrichtet. Die Lektionenzahl wird zugunsten von 7 Wochen weniger Ferien pro Jahr reduziert. Für den Kindergarten wird die Lektionenzahl auf 20 bzw. 12 im ersten Jahr reduziert.

Die Unterrichtsorganisation orientiert sich an folgender Gliederung: Deutsch 14, Mathematik 5, Bewegung und Sport 3, Musik 1-2 und Gestalten 1-2 Lektionen.
Die Kinder leben mit ihren Eltern im Integrationszentrum. Die Betreuung im Zentrum organisiert mit den Bewohnern Freizeitveranstaltungen, die integrierenden Charakter haben (Ausflüge in die Umgebung, Kontakte zu Vereinen, Sport usw.) und unterstützen damit die Zielsetzungen der Schule.

 

Unterrichtsassistenz

Die Klassenlehrperson wird durch Unterrichtsassistent/innen unterstützt.

Sonderpädagogische und unterstützende Massnahmen

Unterrichtsassistenzen

Der vorhandenen Heterogenität in den Klassen wird mittels Einsatz von Klassenassistentinnen und Klassenassistenten begegnet.

Die Klassen funktionieren analog einer Kleinklasse. Im Fokus stehen das Potential und der aktuelle Leistungsstand jeder einzelnen Schülerin/jedes einzelnen Schülers. Es findet eine individualisierte Förderung statt.

 

Schulpsychologischer Dienst

Wenn nötig kann eine Anmeldung beim Schulpsychologischen Dienst erfolgen oder eine andere Fachstelle beigezogen werden.

 

Erziehungshilfe

Die Familien leben im Integrationszentrum. Die Betreuung unterstützt die Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder. Dazu steht ein Sozialarbeiter/In zur Verfügung.

Schulräume und Lehrmittel

Schulräume

Der Unterricht findet in den Räumen des Integrationszentrums statt. Eine schulgerechte Infrastruktur steht zur Verfügung. Insbesondere für Schülerinnen und Schülern der Kindergartenstufe stehen stufengerechtes Spiel- und Lernmaterial zur Verfügung. Für Bewegung und Sport kann die Infrastruktur der Gemeinde genutzt werden.

 

Lehrmittel

Für den Mathematikunterricht werden nach Möglichkeit die obligatorischen Lehrmittel des Kantons St. Gallen eingesetzt. Wenn möglich werden die Lehrmittel, welche im BAZ abgegeben wurden, weiter verwendet.

ICT in der Schule

Ausstattung

Jede Schülerin und jeder Schüler (Klasse 1 bis 9) verfügt über einen eigenen Laptop. Es stehen auch iPads in genügender Zahl zur individuellen Erarbeitung von Lerninhalten zur Verfügung. Die iPads sind mit diversen Lern-Apps ausgestattet. Alle Geräte werden nur leihweise abgegeben.

Beurteilung

Beurteilung allgemein

Die Beurteilungen der Schülerinnen und Schüler findet periodisch mit dem Beurteilungsbogen (vgl. Anhang 4) statt. Dabei gilt es primär zu beurteilen, ob ein Übertritt in eine öffentliche Schule schon angezeigt ist. Alle 6 Wochen findet dafür eine Übertrittsitzung mit der Zentrumsleitung statt, dabei werden nach Bedarf auch die Eltern miteinbezogen.

 

Zeugnis/Schlussbericht

Zwecks Dokumentation der Schullaufbahn wird am Ende Schuljahres ein Zeugnis ausgestellt. Ab der 3. Primarklasse wird zudem Ende Januar ein Semesterzeugnis ausgestellt. Erfolgt der Eintritt unter dem Semester, so wird dies entsprechend vermerkt.
Der Schlussbericht wird erstellt und dem Zeugnis beigeleget, wenn die Schülerinnen und Schüler an eine öffentliche Schule wechseln oder das Zentrum aus anderen Gründen verlassen. Der Bericht wird an die aufnehmende Schule weitergegeben und mit den Schülern und Eltern besprochen. Der Bericht wird in Deutsch verfasst. Es ist das interne Formular zu verwenden (vgl. Anhang 4).

 

Alltägliche Beobachtungen und Kommunikation

Alltägliche Beobachtungen werden in einem Schülerdossier festgehalten. Dieses gilt zusammen mit dem Beurteilungsbogen als Basis für die Zwischenbesprechungen mit der Zentrumsleitung und für die Schlussbesprechung.

Übertritt

Bei Übertritten wird den abnehmenden Schulen der Schlussbericht abgegeben.

Serge
Baumgartner

Leiter Integration

Nicole
Montavon

Coach Arbeitsintegration

Dina
Ebert

Coach Arbeitsintegration

Dunja
Haas

Psychologin Care Team

Karl
Schlumpf

Coach Arbeitsintegration

Sabine
Kirchmayr

Coach Arbeitsintegration

Susanne
Michel

Coach Arbeitsintegration

Kurt
Hartmeier-Stamm

Integrationscoach Unbegleitete Minderjährige

René Frei

Coach Arbeitsintegration

Christelle
Wick

Coach Arbeitsintegration

Cornelia
Mestka

Coach Arbeitsintegration

Sonia
D’Errico

Coach Arbeitsintegration

Eduardo
Hümbeli

Coach Arbeitsintegration

Christoph
Erni

Coach Arbeitsintegration

Urs
Kuhn

Coach Arbeitsintegration

Matthias
Eggenberger

Coach Arbeitsintegration

Luljeta
Granwehr

Coach Arbeitsintegration